
Kronen Zeitung
STURM BAUT UM:
Mit frischem Blut und der Kraft des zwölften Manns
Meister Sturm will am Sonntag in Graz den Superlauf des im Frühjahr unbesiegten Cupfinalisten Altach stoppen. Coach Fabio Ingolitsch schickt gegen sein Ex-Team einen seiner „Rohdiamanten“ als Vertreter für Kapitän Stankovic ins Feuer.
Sturms Neo-Coach Fabio Ingolitsch wird als emotional „Gespaltener“ ins Sonntag-Duell mit Altach gehen, könnte man meinen – immerhin kämpfen sein Ex-Klub und sein Bruder Sandro in Graz um den vorzeitigen Klassenerhalt! Doch weit gefehlt: „Für Altach wäre Planungssicherheit, die eine Meisterrunde garantiert, natürlich ein Traum“, so Fabio, „aber die stehen eh schon im Cupfinale!“ Das muss reichen, denn für Sturm geht’s vor der „Teilung“ um wichtige Punkte! Und da will sich der Meister, der unter Ingolitsch alle Heimspiele gewonnen hat (1:0 gegen Bergen, 1:0 gegen Ried, 1:0 gegen BW Linz) vor vollem Haus keine Blöße geben: 15.000 Tickets sind weg! „Stimmt unsere Energie, wird uns der zwölfte Mann einen enormen Schub geben!“
Zwar steigt Khudyakov erst nächste Woche wieder ins Training ein, dafür sind Gazibegovic und Mamageishvili wieder verfügbar. Der gesperrte Stankovic wird vom 17-jährigen Luca Weinhandl vertreten: „Wir haben keine Angst, mit eigenen Talenten anzutreten“, so Ingolitsch, „das ist der Weg, dem wir uns verschrieben haben und der sich von den letzten Jahren unterscheidet.“
Dass Sturm im Umbruch noch nicht auf dem Level eines kompakten, schwer zu schlagenden, ekeligen Arbeitervereins agiert, ist dem Trainer klar: „Es fühlt sich derzeit noch so an, als kämen wir direkt von der Vorbereitung.“ Gegen eingespielte Teams wie Ried und Tirol kann es holpern – wie gegen die Altacher: „Die sind enorm stabil, den Ergebnissen nach sind sie das beste Team im Frühjahr. Dass sie uns und Salzburg im Cup eliminiert haben, sagt alles.“
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Bild: Sepp Pail













